Vorbereitung
Zuerst ist die Frage zu klären, wie man pilgern möchte. Beim
Fahrradfahren muss nicht unbedingt vorher trainiert werden. (Ich selber
bin nur eine Woche vorher 40 km ohne Gepäck gefahren). Das Training kommt
von alleine. Ist man vorher allerdings noch gar nie mit Satteltaschen
unterwegs gewesen, kann eine kleine Wochenendtour mit Gepäck nicht schaden
um sich an die Gewichtsverhältnisse zu gewöhnen. Sehr wichtig ist, dass
man am Anfang kleinere Etappen macht, auch wenn man sich fit fühlt. Hört
man nicht sehr genau auf seinen Körper, wird sich das spätestens nach ein
paar Tagen rächen. Ich habe mehrere Pilger getroffen, die eine Zwangspause
einlegen mussten (oder ganz abbrechen), da sie sich nicht rechtzeitig
geschont haben. Beim Wandern bekommen sehr viele Leute Knieprobleme. Das
liegt sehr oft daran, dass der Rucksack zu schwer ist.
Es sollte auch genügend Zeit zur
Vorbereitung eingeplant werden. Die Bestellung des Pilgerausweises kann
einige Zeit dauern. Auch das Beschaffen der diversen
Ausrüstungsgegenstände kann unter Umständen länger dauern als geplant. Die
Wegstrecke muss nicht unbedingt im Detail geplant werden, da spätestens ab
der Schweiz genügend Markierungen vorhanden sind.